Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beleuchten

bele̱u̱chten, beleuchtete, hat beleuchtet
1. auf etw., jmdn. Licht werfen: mit Scheinwerfern die Bühne, einen Schauspieler b.; die Fassade eines Gebäudes, ein Bild in der Gemäldegalerie b.; Der Mond kam herauf und beleuchtete seinen Pfad Hauff 3,151 (Lichtenstein) die von der Sonne beleuchteten Wolken; jmds. Gesicht, jmd. ist vom Schein der Lampe, Kerze beleuchtet;
2. etw. erleuchten, hell machen: einen Raum b.; Der Walzer kam durch die geblümten Vorhänge in das schwach beleuchtete Wohnzimmer Seghers 6,119 (Die Toten) eine Stadt mit elektrischem Licht, Straßen mit (Gas)lampen b.; ein Fahrzeug vorschriftsmäßig b.;
3. /übertr./ etw. ins Blickfeld rücken, behandeln: e. Thema, Problem, geschichtliche Epoche, besondere Situation, Rechtsfall (näher, wissenschaftlich, vielseitig, von allen Seiten, von den verschiedensten Gesichtspunkten) b.; etw. wird von der Kritik (scharf) beleuchtet; die Wahrheit der Aussage (kritisch) b.;

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Zitationshilfe
„beleuchten“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beleuchten>, abgerufen am 22.09.2020.

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