Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bemerken, Vb.

bemẹrken /Vb./
1. etw., jmdn. wahrnehmen: etw., jmdn. zufällig im Theater b.; jmds. Absicht, Überraschung, Erschrecken b.; sie schien seinen Blick, seine Abwesenheit nicht zu b.; ich bemerkte sofort, daß sich etwas verändert hatte; sie konnte alles sehen, ohne daß sie bemerkt wurde; sie hatte einen ängstlichen Ton in seiner Stimme bemerkt;
2. etw. äußern, sagen: etw. beiläufig, ausdrücklich b.; im übrigen, bei dieser Gelegenheit möchte ich b., daß …; nebenbei, am Rande bemerkt; hierzu, über ihr Benehmen ist nichts Nachteiliges zu b.; papierdt. mit dem Bemerken mit der Bemerkung: er kehrte zurück mit dem Bemerken, daß alles in Ordnung sei; veralt. etw. schriftlich vermerken: etw. auf einer Visitenkarte, auf dem Briefumschlag b.; Habt Ihr's im Protokoll bemerkt Kleist Zerbroch. Krug 7

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Zitationshilfe
„bemerken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bemerken>, abgerufen am 22.09.2020.

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