Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

benennen

benẹnnen, benannte, hat benannt
1. jmdn., etw. nach jmdm., etw. b. jmdm., einer Sache einen Namen geben: der erste Sohn wurde nach dem Großvater benannt; eine Pflanze wird nach ihrem Entdecker, Züchter benannt; die nach einem bekannten Erfinder benannte Straße; Städte wurden nach ihm [Lenin] benannt und Kinder Brecht Gedichte 152; jmdn., etw. mit einem Namen nennen, bezeichnen: die Haushälterin, wie die alte Frau im roten Haus benannt wurde Storm 8,44; Sie nennen Presse dort im Frankenland, / Was andern Ortes Kelter wird benannt C. F. Meyer 2,272; daß ich es [das Gefühl] nicht anders als mit dem fremden und kalten Worte objektiv benennen kann G. Keller 4,435 (Gr. Heinrich) ; Pflanzen, Tiere zu b. wissen; [Schmetterlinge] die er mit dem Namen großer und kleiner Fuchs benannte Stifter 3,83
2. papierdt. jmdn. namhaft machen, angeben: jmdn. als Zeugen b.; Kandidaten b.;

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Zitationshilfe
„benennen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/benennen>, abgerufen am 22.09.2020.

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