Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

benutzen, Vb.

benụtzen /Vb./
sich etw. nutzbar machen, etw. gebrauchen: der Raum ist lange nicht benutzt worden; diesen Weg benutze (gehe) ich fast nie d. Straßenbahn, Schiff, Zug b. (damit fahren) Bücher gemeinsam, leihweise b. (damit arbeiten) folgende Quellen wurden benutzt; ich benutze die große Schreibmaschine; ein benutztes Handtuch; etw., jmdn. als, zu etw. b. etw., jmdn. als, zu etw. verwenden: einen Hafen als Umschlagplatz b.; dieser Raum wird als Wohnzimmer benutzt; ein dünnes Brett als Unterlage b.; das gesparte Geld, den Urlaub zu einer Reise b.; eine ruhige Stunde zum Schreiben b.; er benutzt diese Stellung als Sprungbrett für seine weitere Laufbahn; jmdn. als Vorbild für eine Romanfigur b.; etw. anwenden: eine bestimmte wissenschaftliche Methode b.; einen Vorwand b.; etw. ausnutzen: d. Gelegenheit, gute Stimmung, gute Wetter, einen Anlaß, günstigen Augenblick b., um …; jmds. Abwesenheit, seinen Aufenthalt, Vorteil b.; nach kurzen und fleißig benutzten Universitätsjahren Storm 3,291;

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Zitationshilfe
„benutzen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/benutzen>, abgerufen am 24.09.2020.

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