Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

berauben, Vb.

bera̱u̱ben /Vb./
jmdm. etw. wegnehmen, rauben: jmdn. überfallen und b.; man hatte bei ihm eingebrochen und ihn beraubt; geh. jmdn. einer Sache b.: er wurde seiner gesamten Barschaft, des Augenlichtes beraubt; [die Jungtürken] berauben sie [die Leute] ihrer Felder, Fruchtgärten, Weinberge und aller beweglichen und unbeweglichen Habe Werfel Musa Dagh 414; /übertr./ jmdn. seiner Rechte, Ehre, der letzten Hoffnung, der Freiheit b.; der Schreck beraubte ihn der Sprache (benahm sie ihm) gespreizt ich will Sie nicht b., b. Sie sich nicht! (ich will das von Ihnen Angebotene nicht annehmen)

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Zitationshilfe
„berauben“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/berauben>, abgerufen am 12.08.2020.

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