Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

berauschen, Vb.

bera̱u̱schen /Vb./
jmdn. in einen Rausch versetzen, trunken machen: d. Wein, Sekt berauschte mich; berauschende Getränke; er ist (vom Bier) ganz berauscht; berauschende (einen Rausch auslösende) Mittel der blühende Jasmin strömte einen berauschenden Duft aus; berauschend wirken; sich an etw. b. sich mit etw. betrinken: er hat sich Abend für Abend an schwerem Wein berauscht; /übertr./ jmdn. in einen Begeisterungsrausch versetzen: das Glück, eine unverhoffte Freude, die wiedergewonnene Freiheit berauscht sie; Begeisterung, der errungene Erfolg hat ihn berauscht; Alle haben … die berauschende Kraft der Rede gespürt Hofmannsth. Prosa I 350; salopp das ist nicht berauschend (das ist nicht sonderlich gut, das ist mittelmäßig) sich an etw. b. sich an etw. begeistern: sich an Schlagwörtern, schönen Reden b.; sich in etw. b. in etw. schwelgen: wir berauschten uns in Hoffnungen und Illusionen; Carl … berauschte sich in dem Gedanken, ich solle ebenfalls daran [an dem verlockenden Leben] teilnehmen G. Hauptm. 3,355;

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Zitationshilfe
„berauschen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/berauschen>, abgerufen am 22.09.2020.

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