Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

berieseln, Vb.

beri̱e̱seln /Vb./
1. ein Gebiet künstlich mit rieselndem Wasser versehen: trockene Wiesen, Felder b.; Nach Beendigung des Kanalbaus werden die Fluten des Amu-Darja … Dutzende Millionen Hektar Weideland berieseln Urania 1961; Bergm. die Grubenzimmerung wird berieselt (zum Schutz gegen Kohlen- oder Gesteinsstaub ständig feucht gehalten) Techn. die vereisungsgefährdeten Teile eines Flugzeugs werden mit einer Enteisungsflüssigkeit berieselt
2. /übertr./ Neubedeut. umg. auf jmdn. ständig einwirken: Rundfunk und Fernsehen b. uns täglich mit ihrem Programm; daß es mehr Spaß macht, selbst zu musizieren als sich beispielsweise ständig nur per Kofferradio mit Musik berieseln zu lassen Tageszeitung 1959;

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Zitationshilfe
„berieseln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/berieseln>, abgerufen am 27.10.2020.

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