Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bersten

bersten(er birst,) barst, ist geborsten
platzend auseinanderbrechen, zerspringen: die Eisdecke des Flusses barst bei eintretender Schneeschmelze; Mit einem großen Krach birst das Eingangstor Brecht Puntila 2; die Mauer ist geborsten; die Granaten barsten (zerplatzten) unter dem Hagel der Geschosse barst die Erde; geborstene Wände, Säulen; berstende Schrapnells; das Herz wollte ihr beinahe b.; /bildl./ der Saal barst von Menschen (war übervoll) ; vor Lachen b. (platzen) ; ich könnte b. vor Ärger; er wollte vor Wut b.; das Haus ist (bis) zum Bersten voll (brechend voll) ; das bis zum Bersten gefüllte Stadion; seine Nerven waren bis zum Bersten (zum Zerreißen) gespannt

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Zitationshilfe
„bersten“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bersten>, abgerufen am 22.09.2020.

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