Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beruhigen, Vb.

beru̱higen /Vb.,
vgl. beruhigt /
1. jmdn., etw. ruhig machen: die Mutter beruhigte die herumtobenden Kinder, das verängstigte Tier; d. Medizin, Getränk beruhigt die Nerven; jmdn. zufriedenstellen: deine Zusicherung hat mich nicht ganz beruhigt; jmdn., etw. besänftigen: wir konnten den Aufgebrachten nur schwer wieder b.; sie war nicht zu b.; sein Gewissen, die aufgeregten Gemüter b. /oft im Part. Präs./ der Arzt verschrieb dem Kranken ein beruhigendes Mittel; er versank in einen beruhigenden Schlaf; deine beruhigenden (tröstlichen) Worte taten mir wohl seine Nähe gab ihr ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit
2. sich b. ruhig werden: bei den ersten Worten des Redners beruhigte sich die lärmende Menge; seine Nerven, die Schmerzen beruhigten sich allmählich; d. Sturm, aufgewühlte Meer beruhigte sich; sich zufriedengeben: wir wollten uns auch mit seiner Erklärung noch nicht b.; seine Erregung meistern: er konnte sich nur langsam, schwer wieder b.; beruhige dich doch endlich!; die Lage hat sich beruhigt (entspannt)

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
beidarmig beschleunigen
Zitationshilfe
„beruhigen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beruhigen>, abgerufen am 11.08.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache