Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beschaffen, Vb.

1beschạffen /Vb./
etw. mit Überwindung von Schwierigkeiten (für jmdn.) herbeischaffen, dafür sorgen, daß jmd. etwas bekommt: jmdm. Geld, Quartier b.; kannst du mir diese Summe b.?; ich habe mir die Erlaubnis, diese Unterschrift beschafft; Der Nachbar beschafft ein Fuhrwerk Suderm. 6,207; Waren, Material b.; etw. ist schwer zu b.;

WDG, 1. Band, 1967

beschaffen, Adj.

2beschạffen /Adj./
geartet: etw., jmd. ist so b. etw., jmd. ist von solcher Art: sein Charakter war so b., daß …; der Mensch muß so b. sein; denn ihre Augen waren so seltsam beschaffen Seghers 6,158 (Die Toten) ; wie die Zukunft auch b. sein möge; Selbst ihr Vater... wußte nicht, wie sie in ihrem Innern beschaffen war Wasserm. Gänsemännchen 74; mit etw., jmdm. ist es so b. mit etw., jmdm. steht es so: wie ist es mit deiner Gesundheit b.?; damit ist es schlecht b.; Siehst du nun wohl, wie es mit unserm Baron beschaffen ist E. T. A. Hoffm. 4,307 (Serapionsbrüder)

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Zitationshilfe
„beschaffen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beschaffen>, abgerufen am 22.09.2020.

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