Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beschmieren, Vb.

beschmi̱e̱ren /Vb./
1. etw. mit etw. b. etw. auf etw. schmieren: eine Scheibe Brot mit Butter b.; jene Stiefel, welche der heimtückische Mensch inwendig mit Leim beschmiert Raabe II 1,144
2. sich, etw., jmdn. mit Teer b. sich, etw., jmdn. mit Teer beschmutzen: der Junge hat sich /Dat./ die Hose mit Lehm, Erde beschmiert; du hast dir das Gesicht, du hast dich (mit Ruß) beschmiert; ein (mit Öl, Farbe) beschmierter Kittel; Oft erschien seine [des Hundes] Schnauze wie mit roter Ölfarbe beschmiert Th. Mann 9,606 (Herr u. Hund)
3. salopp etw. auf etw. unsauber schreiben, malen: Papier b.; beschmiertes Löschpapier; statt dessen [statt sie zu beschreiben] habe ich … die reine Tafel bekritzelt und beschmiert Ebner-Eschenb. 5,180 (Gemeindekind) ; /sprichw./ Narrenhände b. Tisch und Wände

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Zitationshilfe
„beschmieren“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beschmieren>, abgerufen am 27.09.2020.

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