Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beschmutzen, Vb.

beschmụtzen /Vb./
sich, etw., jmdn. schmutzig machen: die Kinder haben sich beim Spielen beschmutzt; geschwärzte, beschmutzte, unkenntliche Gestalten sprangen herab [von den Waggons] Kellerm. Tunnel 114; er hatte sein frisches weißes Hemd beschmutzt; er hat sich /Dat./ die Schuhe mit Teer beschmutzt; ein beschmutztes Buch; die Vögel haben das Fensterbrett, Denkmal beschmutzt; /bildl./ die Finger, Hände (mit etw.) b. sich mit etwas Unehrenhaftem abgeben: er hat bei dieser Affäre seine Finger beschmutzt; Besser die Hände beschmutzen mit harmloser, aber ehrlicher Druckerschwärze als mit dem erpreßten Geld armer Schlucker Löscher Alles Getrennte 99; etw., jmdn. durch üble Nachrede in Verruf bringen: er hat sein eigenes Nest (seine eigene Familie) beschmutzt /übertr./ jmds. Ruf, Namen b.; alles, was mir lieb und teuer ist, hat er beschmutzt (verächtlich gemacht)

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Zitationshilfe
„beschmutzen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beschmutzen>, abgerufen am 29.09.2020.

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