Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beschränken, Vb.

beschrạ̈nken /Vb.,
vgl. beschränkt / etw. b. etw. einschränken, einengen: seine Ausgaben b.; den Export b.; die Zahl der Teilnehmer muß beschränkt werden; jmds. Handlungsfreiheit, Rechte, Macht b.; jmdn. in etw. b.: jmdn. in seiner Handlungsfreiheit b.; etw. auf etw., jmdn. b.: die Redezeit auf zehn Minuten b.; ich muß meine Korrespondenz auf ein Mindestmaß, auf das Nötigste, Notwendigste, auf wenige Freunde b.; sich auf etw., jmdn. b.: sein Einfluß beschränkte sich nicht auf Deutschland; dieser Brauch ist auf den Süden beschränkt; die Verfügung beschränkt sich auf einen bestimmten Personenkreis; beim Erzählen, in meinem Vortrag werde ich mich auf das Wesentliche b.; er beschränkte sich darauf, nur das Notwendigste zu tun; Die Wenzlows beschränkten sich tagelang auf dürftige Mahlzeiten (begnügten sich mit dürftigen Mahlzeiten), wenn sie ein paar Gäste empfangen wollten Seghers 6,184 (Die Toten) ; /oft im Part. Prät./ beschränkt räumlich begrenzt, beengt: beschränkter Raum; wir sind räumlich beschränkt; in seiner Geltung begrenzt, nicht für alles geltend: er hat nur beschränkte Vollmachten; beschränkte Wirkung; Gesellschaft mit beschränkter Haftung /Abk.: GmbH/; mengenmäßig begrenzt, gering: meine Zeit ist beschränkt; Die Möglichkeiten, vorwärtszukommen, waren beschränkter denn je Seghers 6,186 (Die Toten) ; in beschränktem Maße können noch Bestellungen entgegengenommen werden; beschränkte Mittel haben; in beschränkten (ärmlichen) Verhältnissen leben

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