Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

beschweren, Vb.

1beschwe̱ren /Vb./
etw. Schweres auf etw. legen, stellen: Briefe, einzelne Zettel, Geldscheine (mit einem Stein) b., damit sie nicht wegfliegen; Netze b.; das Dach war mit Steinen beschwert; etw., jmdn., sich mit etw. belasten: ein Schiff, beschwert / Mit Briefen, Packen Liliencron 7,107; welche abrückende Batterie konnte sich's leisten, sich noch mit Bohlen zu beschweren A. Zweig Grischa 42; /übertr./ sein Gedächtnis nicht mit unnötigen Dingen b.; ich will dich, dein Herz nicht mit diesem Kummer, dieser Erzählung b.; daß du deine Seele nicht mit einem Meineide beschwerst Suderm. 6,53; etw. beschwert jmdn., etw.: Sorge, Gram, Heimweh beschwert ihn, sein Gemüt, seine Seele, Brust; dieses Verbrechen beschwert sein Gewissen; sein Herz war beschwert von, mit Sorge; alles, was uns betrübt und beschwert

WDG, 1. Band, 1967

beschweren, Vb.

2beschwe̱ren, sich /Vb./
vor der zuständigen Stelle über etw., jmdn. Klage führen, sich beklagen: sich bei jmdm. über, wegen etwas b.; er beschwerte sich über diese Behandlung, wegen des Lärms; er hat sich bei ihr bitter über mich beschwert; sie hat sich mit Recht, zu Unrecht über sein Verhalten beschwert;

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Zitationshilfe
„beschweren“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/beschweren>, abgerufen am 23.09.2020.

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