Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bestreichen

bestre̱i̱chen, bestrich, hat bestrichen
1. etw. auf etw. streichen: Brot mit Butter, die Wände mit Farbe, den Geigenbogen mit Kolophonium, die Brandwunde mit Salbe b.;
2. über etw., jmdn. hinstreichen: [der Doktor] gelobte, künftig seine Patienten nicht anders zu heilen, als durch Bestreichen und Auflegen der Hände E. T. A. Hoffm. 4,383 (Serapionsbrüder) ; /bildl./ [die Eiche] die der Seewind bestreicht Chamisso 2,26; Aber wie auch die Blicke der Herren den Tisch der Baronin bestrichen G. Hauptm. 4,237
3. Mil. etw. unter Beschuß halten: die Geschütze b. die feindliche Stellung, die ganze Ebene, den Waldrand; das Maschinengewehr bestreicht die Straße mit einem Geschoßhagel;

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Zitationshilfe
„bestreichen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bestreichen>, abgerufen am 29.09.2020.

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