Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bestreiten

1bestre̱i̱ten, bestritt, hat bestritten
1. etw. anfechten, für unrichtig erklären: e. Behauptung, These, jmds. Worte b.; die Vaterschaft b.; etw. energisch, entschieden b.; das wird, kann niemand b.; das läßt sich nicht b.; wer wollte das b.?; jmdm. etw. streitig machen: jmdm. einen Titel, sein (Vor)recht, Teil b.;
2. veralt. etw., jmdn., sich (gegenseitig) bekämpfen: wenn er selbst einen erlauchten Helden bestreiten wollte Freytag 9,183 (Ahnen) ; sich auf Leben und Tod, aufs heftigste b.;

WDG, 1. Band, 1967

bestreiten

2bestre̱i̱ten, bestritt, hat bestritten
die Kosten von etw. tragen, etw. finanzieren: den Lebensunterhalt selbst b.; d. Aufwand, Ausgaben, Reise, Kosten (des Haushalts, seiner Erziehung) allein, umg. aus seiner Tasche⌝ b.; /übertr./ etw. übernehmen: die Unterhaltung wirst du allein b. müssen; ein Gespräch b.; den ersten Teil des Programms b. (allein auftreten) Sport etw. aus-, durchführen: das Vorspiel bestritten die Jugendmannschaften; ein Rennen, das Finale b.

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Zitationshilfe
„bestreiten“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bestreiten>, abgerufen am 23.09.2020.

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