Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

betauen, Vb.

beta̱u̱en /Vb./
geh. etw. mit Tau benetzen: der Wald [war] ringsum köstlich betaut Schnitzler Traumnovelle 68; eine betaute Blume, Wiese; Man … sah die Scheibe betaut (beschlagen) mit vielen kleinen Wassertropfen Fallada Wolf 2,323; /bildl./ dicht. Die Scherben vor meinem Fenster / Betaut' ich mit Tränen, ach! Goethe Faust I 3609

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Zitationshilfe
„betauen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/betauen>, abgerufen am 23.09.2020.

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