Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

betrüben, Vb.

betrü̱ben /Vb./
jmdn. traurig stimmen: die Nachricht, sein Brief, Mißtrauen, Ungehorsam, seine Herzlosigkeit betrübt mich sehr; das ist ein betrübender Gedanke; /oft im Part. Prät./ ein betrübtes Gesicht machen; eine betrübte Miene aufsetzen; er war über den Verlust sehr betrübt; sie blickte betrübt, sah betrübt drein; veralt. betrüblich: nach all den armseligen und betrübten Kriegszeiten, die hinter uns liegen Le Fort Papst 192; veraltend sich b. traurig werden: worauf ich mein Werk triumphierend der Mutter zutrug, die sich sehr betrübte Carossa Kindheit 50

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Zitationshilfe
„betrüben“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/betrüben>, abgerufen am 12.08.2020.

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