Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

betten

betten, bettete, hat gebettet
jmdn., etw. sorgsam (zur Ruhe) niederlegen: geh. jmdn. zum Schlafen b.; das Kind, einen Verletzten auf Heu, ins Stroh, auf das Sofa (weich) b.; Dann … bettete er meinen Kopf auf seinen zusammengepackten Mantel Böll Wort 153; den Toten zur letzten Ruhe, in die Erde b. (ihn begraben) /bildl./ umg. der ist auch nicht gerade auf Rosen gebettet (es geht ihm nicht sonderlich gut) geh. der Ort ist in eine liebliche Landschaft gebettet (ist von einer lieblichen Landschaft umgeben) sich b. sich das Lager bereiten; /sprichw./ wie man sich bettet, so liegt, schläft man (wie man sich sein Leben einrichtet, so muß man leben)

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Zitationshilfe
„betten“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/betten>, abgerufen am 01.10.2020.

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