Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bezeigen, Vb.

beze̱i̱gen /Vb./
geh.
1. jmdm. etw. b. jmdm. etw. erweisen, ausdrücken, bekunden: jmdm. Achtung, Ehrfurcht, Ehre, Respekt, Aufmerksamkeit, Liebe, Mitgefühl, Beifall b.; jmdm. sein Vertrauen, Wohlwollen, seine Gunst, Großmut, Ehrerbietung, Huldigung, Anhänglichkeit b.; Viele unter den Senatoren bezeigten ihm und seinen Ideen Interesse Feuchtw. Tag 229; gegen jmdn. Freundlichkeit b.; etw. an den Tag legen, zu erkennen geben, zeigen: Mut, Freude, Furcht, Würde, guten Willen, Höflichkeit, Lernbegierde, Langeweile b.; Anna … deren Augen dabei eine so heitere Überlegenheit bezeigt hatten Fallada Jeder stirbt 511; vor jmdm. Angst b.;
2. sich b. sich zeigen: sich dankbar, zufrieden, unruhig, furchtsam, mitleidig, erkenntlich b.; veraltend sich benehmen, verhalten: sich (gegen jmdn.) freundlich, gnädig, zärtlich b.; er brach dann in ein lustiges Gelächter aus und bezeigte sich wie närrisch Hauff 6,164

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Zitationshilfe
„bezeigen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bezeigen>, abgerufen am 01.10.2020.

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