Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

bocken, Vb.

bocken /Vb./
1. ein Tier bockt (ist störrisch, gehorcht nicht, bäumt sich mit gewölbtem Rücken) der Esel hatte anfangs gebockt, trug dann aber die Last; das Pferd wollte den Reiter abwerfen und bockte; ein bockendes Zicklein; /bildl./ jmd. bockt (ist halsstarrig, trotzt) der Kleine bockt manchmal bei ihr; ich will, bockte sie; /übertr./ etw. bockt (funktioniert nicht) d. Maschine, Motor bockt; das Motorrad bockte immer wieder, hat dauernd gebockt
2. Ziegen, Schafe b. (sind brünstig)
3. landsch. salopp sich b. sich langweilen: ich habe mich bei dem Konzert, Vortrag gebockt; sich den ganzen Abend b. müssen;

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Blutschande Briefablage
Zitationshilfe
„bocken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/bocken>, abgerufen am 27.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache