Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

borgen, Vb.

borgen /Vb./
1. sich /Dat./ von jmdm. etw. b. mit dem Versprechen der Rückgabe etw. von jmdm. vorübergehend annehmen: von, bei jmdm. b.; er hatte überall Geld geborgt; du hast dir die Wanne, einen Spaten von der Nachbarin geborgt; /bildl./ In einer Stunde wird er [der Mond] … mit seinem geborgten Licht der Menschheit imponieren Raabe III 3,325
2. jmdm. etw. b. unter dem Versprechen der Rückgabe jmdm. etw. vorübergehend geben: ich werde dir die Summe b., bis du sie mir zurückgeben kannst; Geld gegen Zinsen b.; sie will ihrer Nachbarin die Wanne für zwei Tage b.; der Wirt wollte den Zechern nicht mehr b.; ich habe das Buch selbst nur geborgt bekommen;

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Zitationshilfe
„borgen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/borgen>, abgerufen am 27.09.2020.

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