Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

durchhauen, Vb.

durchhauen /Vb./
I. dụrchhauen, hieb/ haute durch, hat durchgehauen
1. /hieb durch, umg. haute durch/ etw. in zwei Teile hauen: einen Ast d.; der Fleischer hat den Knochen durchgehauen; /bildl./ den Gordischen Knoten d. (etw. gewaltsam entscheiden)
2. /haute durch/ umg. jmdn. verprügeln: einen Jungen d.; wir haben ihn tüchtig durchgehauen;
3. /haute durch/ landsch. umg. etw. Schweres, eine Krankheit überstehen: du mußt dich zusammennehmen, daß du's noch einmal durchhaust Hesse 3,70
II. durchha̱u̱en, durchhieb/ umg. durchhaute, hat durchhauen
2. Forstw. einen Wald d. (einen Weg durch den Wald schlagen)

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Zitationshilfe
„durchhauen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/durchhauen>, abgerufen am 23.01.2021.

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