Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

durchlöchern

durchlọ̈chern, durchlöcherte, hat durchlöchert
1. viele Löcher in einen Gegenstand, Körper bohren, schießen, stechen: die Gewehrkugeln haben die Schießscheibe durchlöchert; Das Maschinengewehrfeuer ist derartig gedeckt, daß ich durchlöchert werde, ehe ich einen Sprung tue Remarque Im Westen 216 von Kugeln durchlöchert, sank er zu Boden; der Topf ist durchlöchert wie ein Sieb; ein durchlöcherter Schuh;
2. /übertr./ umg. etw. in seiner Wirkung schwächen: die Unternehmer versuchten, den Streik zu d.; Gesetze, Vorschriften d.; der [Spitzel] habe den ganzen kleinen Grenzverkehr durchlöchert F. Wolf 5,399 (Grenze)

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Zitationshilfe
„durchlöchern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/durchlöchern>.

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