Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

durchsetzen, Vb.

durchsetzen /Vb./
I. dụrchsetzen, setzte durch, hat durchgesetzt etw. trotz Widerstandes erreichen, zur Geltung bringen: seinen Anspruch, Plan, sein Vorhaben, Ziel, Recht, seine Meinung, Forderung, Ideen d.; er will immer seinen Kopf d.; er hat seinen Standpunkt in der Diskussion durchgesetzt; ein Gesetz im Parlament d.; sich d. alle Widerstände überwinden, sich behaupten: als der Lehrer die Klasse übernahm, hatte er zunächst Disziplinschwierigkeiten, konnte sich dann aber d.; der Künstler hat sich durchgesetzt; diese Neuerung setzt sich erst allmählich durch; die Wahrheit setzt sich durch
II. durchsẹtzen, durchsetzte, hat durchsetzt etw. mit etw., jmdm. d. eine Anzahl von Personen oder Sachen (mit bestimmter Absicht) gleichmäßig auf etw. verteilen: ein Buch mit seinen aufrührerischen Ideen d.; den Betrieb mit seinen Leuten zu durchsetzen Fallada Kleiner Mann 299; /meist im Part. Prät./ etw. ist mit, von etw., jmdm. durchsetzt etw., jmd. ist verstreut vorhanden: ein Kiefernwald ist mit Birken durchsetzt; eine Landschaft ist von Wiesen durchsetzt; die Ämter waren mit willfährigen Elementen durchsetzt

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Durchgangsstadium
Zitationshilfe
„durchsetzen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/durchsetzen>, abgerufen am 23.11.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)