einfädeln /Vb./
1. Ggs. ausfädeln: den Faden, eine Nadel e. (den Faden durch das Nadelöhr stecken und durchziehen) während sie ein Garn durch den Mund zieht, es einzufädeln F. Wolf 5,242 (Grenze) ; sie hatte gerade eingefädelt; schwarz, weiß e.; eine weiß eingefädelte Nadel lag bereit /bildl./ Neubedeut. die Fahrzeuge können an den Anschlußstellen der Schnellstraßen aus- und e. (in die Schnellstraße einfahren) die Züge werden auf ein Doppelgleis eingefädelt; sich e. sich einreihen: die Fahrzeuge fädeln sich in eine engere Fahrbahn ein;
2. salopp abwertend etw. listig in die Wege leiten, anbahnen: eine Intrige e.; ein klug eingefädelter Plan; ein Geschäft geschickt, diplomatisch, sorgfältig, fein, unauffällig e.;

einfädeln

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