Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

einigen, Vb.

einigen /Vb./
1. mehrere Personen, Völker einig machen, zu einer Einheit verbinden: die deutschen Stämme, Fürsten e.; ein geeinigtes Vaterland; ob die Losung, die Deutschland einigen wird, dann den Beifall Frankreichs haben wird I. Seidel Lennacker 556
2. streitende Personen versöhnen: das Gericht wollte die beiden Parteien e.; sich (mit jmdm.) e.; mit jmdm. übereinkommen, sich mit jmdm. versöhnen: sie hatten sich endlich geeinigt; sie konnten sich nicht e.; man einigt sich besser in Güte; Auf, ihr Völker dieser Erde! / Einigt euch in diesem Sinn: / Daß sie jetzt die eure werde Brecht Solidaritätsl. sich auf jmdn. e. einmütig jmdn. namhaft machen, auswählen: wir einigten uns auf ihn als den Überbringer des Briefes; vielmehr einigten wir uns alle auf den mickrigen Buschmann Grass Katz 89; sich dahin e., daß … einmütig sein, daß …: alle Damen einigten sich jedoch sehr bald dahin, daß der Oberst des ehelosen Lebens müde geworden Raabe I 1,629 (Hungerpastor)

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Zitationshilfe
„einigen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/einigen>, abgerufen am 25.11.2020.

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