entrịnnen, entrann, ist entronnen
geh.
1. einer Sache entgehen, von etw. heil davonkommen: einer Gefahr, Krankheit, dem Tode, Schicksal e.; Gedenkt / … Auch der finsteren Zeit / Der ihr entronnen seid Brecht Gedichte 308; entfliehen: Das Kind war im Grunde froh, seiner Familie entronnen zu sein Seghers 6,456 (Die Toten) ; da erkannte er, daß es kein Entrinnen (keinen Ausweg) mehr gab
2. schnell vergehen, verrinnen: die Zeit entrinnt; Langsam, zäh entrann das Leben Mundstock Mann 100

ent-,

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