Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

erbittern, Vb.

erbịttern /Vb.,
vgl. erbittert / etw. erbittert jmdn. etw. versetzt jmdn. in bitteren Groll: die dauernden Anspielungen, seine Mißerfolge erbitterten ihn sehr; die anhaltende schlechte Versorgung mit Nachschub hatte die Soldaten erbittert; Durch ein solches Betragen erbittern Sie nur die gnädige Frau Nestroy Tod am Hochzeitstage II 10; sich e. sich in bitterem Groll erregen: Scheinbar? erbitterte Jaakob sich da Th. Mann 3,370 (Joseph) ; Raus aus'm Dreck – rin in'n Dreck, erbitterten sich die Schipper A. Zweig Erziehung 283; /oft im Part. Prät./ erbittert voll bitteren Grolls: die erbitterten Bauern, Eingeborenen erhoben sich gegen ihre Feudalherren, Unterdrücker; er war über die Verleumdung, erlittene Ungerechtigkeit tief, aufs äußerste erbittert; Meine Leute sind erschöpft, Außerdem sind sie erbittert gegen mich Brecht Ausnahme 2

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Zitationshilfe
„erbittern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/erbittern>, abgerufen am 25.01.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache