Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

erbleichen

erble̱i̱chen, erbleichte (erblich,) ist erbleicht (ist erblichen)
1. /selten erblich, ist erblichen/ geh. bleich werden: ihre Lippen, Wangen erbleichten jäh, plötzlich; beim Empfang der traurigen Nachricht erbleichte ihr Gesicht vor Kummer, Leid; vor Zorn, verhaltener Wut war er tief erbleicht; die Sterne, bunten Blumen e. (verlieren an Glanz, Farbe) ein etwas gebückter Fünfziger mit … strähnig erblichenem langem Haar Th. Mann 7,717 (Lotte) ; /übertr./ Darüber erbleichten die Bilder des früheren Lebens E. T. A. Hoffm. 3,13 (Serapionsbrüder)
2. dicht. sterben: Und jene Priestrin sank bei seiner Leiche, / Weil es ein Mensch, und weil ein Mensch erblich Grillp. Des Meeres u. d. Liebe Wellen V

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Zitationshilfe
„erbleichen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/erbleichen>, abgerufen am 18.02.2020.

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