Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 2. Band, 1967

erschlaffen

erschlạffen, erschlaffte, ist erschlafft/ hat erschlafft
1. schlaff werden(ist)
a) kraftlos, müde werden: die Muskeln, Glieder erschlafften bei der dauernden Anstrengung; von der Arbeit erschlafft sein; erschlafft im Sessel sitzen; seine Nerven e.; seine Spannkraft erschlafft; ganz erschöpft stand er plötzlich da und schaute mit erschlafftem, blödem Gesicht unter die Menschen Scharrer Hirt 265; jmds. Gesichtszüge e. /übertr./ nachlassen: jmds. Wille, Widerstand erschlafft;
b) welk werden: die Haut erschlafft;
2. jmdn., etw. schlaff machen(hat): hatte … die Hitze mich erschlafft Hesse 4,358 (Steppenw.) Tranige Gefühle / Erschlaffen den Leib Brecht Eduard 29

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Zitationshilfe
„erschlaffen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/erschlaffen>, abgerufen am 06.03.2021.

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