ertra̱gen(er erträgt,) ertrug, hat ertragen
etw. Unangenehmes hinnehmen, ohne sich dagegen aufzulehnen: er hat Hunger, Hitze, Durst e.; er erträgt alles, alle Fehlschläge mit Fassung, Geduld, Gleichmut; immer müssen wir seine Launen e.; sie muß vieles e.; /häufig verneint/ ich kann die Schmerzen nicht länger e.; er kann keinerlei Zwang e.; diesen furchtbaren Anblick konnte ich nicht e.; jmds. Blick, Anwesenheit nicht e. können; die Einsamkeit, Ungewißheit, Schande nicht e. können; ich kann den Gedanken nicht e., daß alle Mühe umsonst war; die Wahrheit nicht e.

er-,

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