geni̱e̱ren, genierte, hat geniert [ʒ..]
franz.
1. sich g. sich gehemmt, unsicher fühlen, schämen: ich geniere mich, das zu tun; wir brauchen uns voreinander nicht zu g.; er genierte sich vor den anderen, ein Bekenntnis abzulegen; Das wären ja keine Dinge gewesen, derentwegen er sich vor Ihnen geniert hätte Bergengr. Rittmeisterin 298; Anselms Mutter genierte sich für ihn M. Walser Halbzeit 363; sich ein bißchen, gar nicht, sehr g.;
2. veraltend jmdn. belästigen, stören, in Verlegenheit bringen: jmd., etw. geniert mich (nicht); das braucht dich nicht zu g.; er fühlt sich geniert; Verlegen drehte er den Kopf zur Seite, ihr Blick genierte ihn Viebig Die vor d. Toren 31

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