Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

grämen, Vb.

grämen /Vb./
etw. grämt jmdn. etw. verursacht jmdm. tiefe Betrübnis, macht jmdm. Kummer: es grämte ihn, daß …; das Fehlen jeder Nachricht grämt sie sehr; Was grämte sie [die Ratsherren]? Weismantel Riemenschneider 214; sich g.: sie grämt sich darüber, daß er nicht schreibt; wie du dich nur über ihn, deswegen so g. kannst!; wir hatten uns sehr gegrämt, weil …; die Mutter grämt sich noch zu Tode, hatte sich zu Tode gegrämt; scherzh. das soll mich nicht, wenig g. (das ist mir gleichgültig) Und die Armee liegt hier in Böhmen, / Pflegt den Bauch, läßt sich's wenig grämen Schiller Wallenst. Lager 8

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Zitationshilfe
„grämen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/grämen>, abgerufen am 27.11.2020.

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