Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

grämlich, Adj.

grämlich /Adj./
verdrießlich
a) stets übelgelaunt, mürrisch: ein g. Alter; sein g. Vater antwortete unfreundlich; sei nicht so g.!; du hast keinen Grund, g. zu sein; g. blicken, reden; sich g. zeigen;
b) mißvergnügt, freudlos: seinen g. Gedanken nachhängen; g. Betrachtungen, Voraussagen; sie hat bereits g. Falten im Gesicht; Sie haben mir ein grämliches Altern ins Gesicht gemalt Feuchtw. Goya 264; mit g. Miene, Gesicht dastehen; das nun grämlich gewordene Gesicht Bonadeas Musil Mann 909; die Furchen, die stolz und grämlich von den Flügeln seiner Nase in den Bart verliefen Th. Mann 7,57 (Königl. Hoheit) ;

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Zitationshilfe
„grämlich“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/grämlich>, abgerufen am 09.08.2020.

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