Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

grüßen, Vb.

grüßen /Vb./
1. mit Worten und Gebärden
a) jmdm. beim Zusammentreffen, Vorübergehen, Abschied höflich entgegenkommen: er grüßte mich nicht, grüßte zuerst, herzlich, höflich, kühl, kurz, im Vorübergehen, mit gezogenem Hut, mit einer Verbeugung; wir grüßten uns nur flüchtig, schüchtern, mit den Augen; Er hatte den Major militärisch gegrüßt Remarque Zeit zu leben 247
b) jmdn. willkommen heißen, begrüßen: ich grüße dich in unserem Haus; dieser Mann grüßt ihn als seinen Bruder St. Zweig Balzac 405; geh. sei (mir) gegrüßt
2. einem Abwesenden ein Zeichen des Gedankens, der Verbundenheit zusenden: jmdn. herzlich, vielmals, tausendmal aus dem Urlaub g.; grüße deine Mutter von mir; auch von meinem Vater soll ich g.; meine Schwester läßt euch herzlich g.; landsch. grüß (dich) Gott! /Grußformel/; /bildl./ umg. Ungeschick läßt g. /Ausruf bei einer Ungeschicklichkeit/
3. etw. grüßt etw. ist sichtbar: Fahnen g. aus allen Fenstern, von den Dächern; stattliche Türme grüßten weit ins Land Natur u. Heimat 1960

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Zitationshilfe
„grüßen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/grüßen>, abgerufen am 25.11.2020.

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