Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

grübeln, Vb.

grübeln /Vb./
angestrengt, hartnäckig, oft nutzlos nachdenken: sie sitzt stundenlang am Tisch und grübelt; die ganze Nacht grübelte ich über der Lösung der Aufgabe; wortlos vor sich hin g.; Saint-Just grübelte sich in wachsende Wut Bredel Heerstraßen 287; er verharrte in grübelndem Schweigen; in tatenloses Grübeln geraten, verfallen; in fruchtloses, fruchtlosem Grübeln versinken; es ist nicht gut, daß du ins Grübeln dich verlierst Weismantel Riemenschneider 193; Klar ward's, daß im Tun und Handeln / Nicht im Grübeln 's Leben liegt Grillp. Der Traum, ein Leben I

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Zitationshilfe
„grübeln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/grübeln>, abgerufen am 25.11.2020.

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