Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

herausbeißen, Vb.

-beißen /Vb./
1. etw. aus einem Ganzen beißen: das Tier hat große Holzsplitter aus dem Stamm herausgebissen; ein herausgebissenes Stück Brot;
2. umg. sich, jmdn. aus einer bedrängten, schwierigen Lage befreien: du wirst dich schon h.!; Wär' einer wie der Broller an etwas schuldig geworden … der würd' herausgebissen Federer Berge 47
3. landsch. umg. jmdn. in den Schatten stellen, ausstechen: er wollte seinen Nebenbuhler, Konkurrenten h.;
4. umg. seine Stellung, seinen Rang hervorkehren: den Vorgesetzten, Chef h.; sie beißt sehr die Dame heraus; wenn noch die Grenzkontrolle diese allgemeine Höflichkeit teilt, statt das amtliche Organ herauszubeißen Tageszeitung 1955;

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Zitationshilfe
„herausbeißen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/herausbeißen>, abgerufen am 05.03.2021.

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