-gehen /Vb./
1. norddt. mitteldt. umg. nach oben, in die Höhe gehen: die Treppen h.; sich nach oben, in die Höhe bewegen: der Schlagbaum, der Vorhang auf der Bühne geht hoch (wird hochgezogen) der Ballon ist hochgegangen (aufgestiegen) die Preise, Löhne gehen hoch (steigen an) d. Sprengstoff, Brücke ging hoch (explodierte) die See geht hoch (es herrscht hoher Wellengang) /übertr./ die Wogen der Empörung gehen hoch (es herrscht große Empörung)
2. umg. aufbrausen, wütend werden: Wie wäre sie selbst hochgegangen, wenn jemand sie so verleumdet hätte wie die Wanda letzthin den Hans! F. Wolf 5,341 (Grenze) ; als er das hörte, ging ihm der Hut hoch (wurde er wütend)
3. salopp an die Polizei verraten werden, von der Polizei verhaftet werden: die Widerstandsgruppe ist hochgegangen; einen Agenten h. lassen; Er ging hoch, wie alle einmal hochgehn, die verraten werden F. Wolf 5,244 (Grenze) ;

hochgehen

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