Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

ich, Pers.pron.

ich /Pers.pron.;
Bezeichnung für die eigene Person/ Kann i. dir helfen? fragte er. Sie antwortete: Ich schaffe es schon allein!; i. für mein Teil bin einverstanden; ein Mensch wie du und i. (wie jeder andere) Denk' ich an Deutschland in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht Heine Nachtgedanken; i. Dummkopf!; /mich im Akk. / frag mich, wenn du etwas nicht weißt!; die Angelegenheit geht mich nichts an; das Schreiben war an mich gerichtet; für mich war nichts mehr übrig; ohne mich ist er hilflos; /mir im Dat. / sie schickten mir eine Ansichtskarte; tu mir den Gefallen und komm; tu mir das nicht an!; sei mir nicht böse; du warst mir eine große Hilfe; man hat nach mir gefragt; warum bist du nicht zu mir gekommen?; umg. mir nichts, dir nichts (plötzlich) war mein Nachbar verschwunden er machte ihr mir nichts, dir nichts (sofort, ohne Umschweife) einen Heiratsantrag von mir aus (meinetwegen) kannst du ruhig wegbleiben umg. vertraul. /als Dativus ethicus; drückt persönliche Anteilnahme am Geschehen aus und kann jederzeit wegfallen/ du bist mir ein Schlaumeier!; das sind mir Zustände hier!; hier kommst du mir nicht herein; verlier mir nichts!; /meiner im Gen. / geh. er antwortete statt meiner; gedenke meiner, veralt. mein ; ich bin gespannt, ob er sich meiner noch erinnert; das war meiner unwürdig

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„ich“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ich>, abgerufen am 15.08.2020.

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