Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

innerlich, Adj.

innerlich /Adj./
Ggs. äußerlich
a) im Inneren, im geistig-seelischen Bereich: i. ruhig, zufrieden sein; i. leiden, schwanken, verzweifelt sein; sich i. aufregen, gleichbleiben, wandeln; er fühlte sich i. wie ausgehöhlt; sie hat ihr i. Glück gefunden; Innerliche Freiheit will heißen, daß er die Kraft findet, mit allem Schweren in der Art fertigzuwerden, daß er dadurch vertieft, verinnerlicht, geläutert, still und friedvoll wird Schweitzer Aus meinem Leben 221
b) so was Geistiges [Melissengeist] muß im Hause sein, das ist für innerlich (innen) und für äußerlich Anzengr. 4,185
c) mit reichem Innenleben, reichem Seelenleben: ein i. Typ; Er trug es ohne Gram, denn er war ein innerlicher Mensch Frisch Stiller 92

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„innerlich“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/innerlich>, abgerufen am 06.08.2020.

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