Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

innig, Adj.

innig /Adj./
1. tief empfunden, mit tiefem Gefühl: etw., jmdn., sich i. lieben; etw. i. hoffen, wünschen; das ist mein i. Wunsch; jmdm. i. Dank sagen; jmdm. i. Grüße auftragen; jmdn. mit einem i. Blick ansehen; etw. mit i. Vergnügen tun; ein i. Behagen spüren; der Wunsch nach vertraulichem Beisammensein [wird] zum Verlangen nach innigeren Vertraulichkeiten St. Zweig Balzac 83 Denn dies haßte, verabscheute und verfluchte ich von allem doch am innigsten Hesse 4,209 (Steppenw.)
2. eng (verbunden), unlösbar: mit jmdm. i. verbunden sein; etw. ist i. mit etw. verknüpft; i. Beziehungen unterhalten, pflegen; fachspr. Sehr lehrreich ist die innige Verquickung rein wissenschaftlicher Erkenntnisse mit den technisch-praktischen Auswirkungen Natur u. Heimat 1954; Es besteht aus einer innigen Mischung von Kalisalpeter … Holzkohle und Schwefel Wissensch. u. Fortschr. 1955; Hier werden die fein zerkleinerten drei Komponenten … innigst miteinander vermischt Urania 1961

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„innig“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/innig>, abgerufen am 06.08.2020.

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