Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

intim, Adj.

inti̱m /Adj./
lat.
1. sehr vertraut, vertraulich: ein i. Freund, Vertrauter; mit jmdm. i. sein, werden; mit jmdm. in i. Umgang, Verkehr stehen; im i. Kreise; eine i. Unterredung, Audienz; zwischen den beiden Staaten werden i. Verhandlungen, Beziehungen, Kontakte aufgenommen; im engen, vertrauten Kreise stattfindend: ein i. Abend; eine i. Festlichkeit; für einen engen, vertrauten Kreis eingerichtet, behaglich: ein i. Lokal, Raum; das Liebes-, Geschlechtsleben betreffend: mit jmdm. in i. Beziehungen stehen; ein i. Verhältnis unterhalten; Fragen des i. Bereiches;
2. in jmds. Innerem verborgen, geheim: i. Gedanken, Gefühle, Regungen, Probleme; Balzac … der Troubadour unserer intimsten Gefühle St. Zweig Balzac 147
3. etw. i. (bis in die verborgensten Einzelheiten) kennen er besaß eine i. Kenntnis vieler Kunstwerke, war ein i. Kenner dieser Fragen;

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„intim“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/intim>, abgerufen am 10.08.2020.

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