Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

irgend, Adv.

irgend /Adv./
1. /verstärkt die Unbestimmtheit vor jemand, etwas/ i. jemand hat gesagt, daß er krank ist; i. etwas stört mich an ihm; bring mir i. etwas Schönes von der Reise mit!; umg. i. so ein ein beliebiger, nicht näher bestimmbarer: das ist i. so ein neuer Kunststoff;
2. /in einem mit wenn, was, wer, wo, wie eingeleiteten Gliedsatz / überhaupt immer: wenn i. möglich, komme ich am Dienstag; wenn es mir i. möglich ist, so schreibe ich ihm noch heute; er tut gern, was i. möglich ist; wer i. kann, der helfe; Der improvisatorische Grundcharakter alles Theaters wird klar, wo irgend das Theater sich noch naiv und unumwunden als Selbstzweck und causa sui gibt Th. Mann 11,38

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Zitationshilfe
„irgend“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/irgend>, abgerufen am 13.08.2020.

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