Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

kündigen, Vb.

kündigen /Vb./
dem Vertragspartner gegenüber ein Vertragsverhältnis, bes. ein Arbeitsrechts- oder Dienstverhältnis, als beendet erklären
a) jmdm. k.: einem Arbeiter, Angestellten (für den Monatsersten, zum Ersten) k.; sie wollen ihrer Haushälterin k.; der Betrieb hat ihm gekündigt; nach dem Vorfall wurde dem Direktor sofort gekündigt; Er kündigte mir, und ich lag auf der Straße Hartung Wunderkinder 181; der Hauswirt hat dem Mieter gekündigt /heute auch/ jmdn. k.: nach dem Vorfall wurde der Direktor sofort gekündigt; der gekündigte Angestellte
b) jmd. kündigt: ich habe (in meinem Betrieb) gekündigt; die Sekretärin kündigte für den, zum Ersten; So tat er sich denn heimlich nach einem neuen Dienste um, kündigte und trat … als Knecht bei Ole Peters ein Storm 7,226 (Schimmelr.)
c) (jmdm.) etw. k.: er kündigte ihm den Kredit; die Wirtin kündigte ihrem Untermieter das Zimmer; er kündigte das Arbeitsrechtsverhältnis zum 1. März, seine Wohnung zum 15. Juni; die Bank hat d. Darlehen, Hypothek gekündigt; einen Vertrag, die Tarife k.; seinen Dienst k.; d. Handelsvertrag, Abkommen wurde gekündigt; /bildl./ jmdm. d. Freundschaft, Gehorsam k.

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Zitationshilfe
„kündigen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/kündigen>, abgerufen am 27.07.2021.

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