Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

kasteien

kaste̱i̱en, kasteite, hat kasteit
lat.Rel. kath. sich durch körperliche Schmerzen oder Entbehrungen züchtigen, innerlich läutern: der Mönch kasteite sich, seinen Körper durch strenges Fasten, mit einer Geißel; /übertr./ sich freiwillig Entbehrungen auferlegen, asketisch, enthaltsam leben: Er schwankte im Stehen, obwohl er sich seit jener Nacht, was den Whisky anbetrifft, streng kasteit hatte Werfel Veruntreuter Himmel 80; Bracke kasteite sich: er legte sich des Nachts … draußen in den Schnee Klabund Bracke 37

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Zitationshilfe
„kasteien“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/kasteien>, abgerufen am 24.10.2020.

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