Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

klecksen, Vb.

klecksen /Vb./
1. etw., jmd. kleckst etw., jmd. macht Kleckse: die Feder, umg. mein Füller⌝ kleckst; der Junge hat ins Heft gekleckst; sie hat mit der Suppe auf die Tischdecke gekleckst; paß auf, daß du nicht kleckst!; umg. abwertend der Maler hat gekleckst (schlecht gemalt)
2. jmd. kleckst etw. auf etw. jmd. läßt etw. Zähflüssiges auf etw. fallen: sie kleckst Farbe auf das Papier; [sie] kleckste Senf auf Pappe Böll Wort 12; umg. du kleckst (streichst sehr dick) die Butter aufs Brot

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Zitationshilfe
„klecksen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/klecksen>, abgerufen am 20.04.2021.

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