klemmen /Vb./
1. etw. zwischen, unter etw. drücken, etw. in etw. einzwängen: er klemmte ein Stück Holz zwischen die Fensterflügel, unter die Tür er klemmt sich /Dat./ d. Mappe, Zeitung, Hut unter den Arm; der Onkel klemmte sich /Dat./ das Monokel ins Auge; /übertr./ salopp sich hinter etw., jmdn. k. etw. eifrig betreiben, bei jmdm. sein Ziel zu erreichen suchen: sich hinter die Arbeit k.; er hat sich hinter seinen Freund geklemmt, damit er Hilfe bekommt;
2. zwischen zwei Gegenständen steckenbleiben, sich quetschen: ich habe mich geklemmt, habe mir den Finger in der Tür geklemmt;
3. etw. klemmt etw. bleibt hängen, läßt sich schwer bewegen: d. Schubfach, Fenster klemmt (läßt sich nicht leicht öffnen) Klaus … drückte die klemmende Balkontür auf Kluge Kortüm 632
4. salopp stehlen: der Taschendieb hat sich /Dat./ eine Geldbörse mit 20 Mark geklemmt

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