Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

kopieren

kopi̱e̱ren, kopierte, hat kopiert
lat.
1. die Kopie eines Kunstwerks herstellen, ein Kunstwerk genau nachbilden: ein Gemälde, eine Statue (mühsam, sklavisch) k.; er kopierte ein Werk der Klassik; sie hat in der Galerie kopiert; Dürer kopiert italienische Muster Wölfflin Dürer 5; /bildl./ die Natur k.; /übertr./ jmdn. nachahmen: der Schüler kopiert den Lehrer; diese Künstlerin wurde oft kopiert; die Redeweise, das Auftreten eines anderen Menschen k.;
2. ein Schriftstück vervielfältigen, Abschriften, Durchschriften oder Photokopien von Schriftstücken herstellen: einen Brief, d. Manuskript, Zeugnis k. lassen; Diesen Plan … habe der Abenteurer offenbar im Kabinett des Kanzlers kopiert B. Frank Trenck 218
3. Fotogr. Film von einem Negativ durch Belichten einen Abzug herstellen: einen belichteten Film entwickeln und k.; nach den Dreharbeiten wird das Filmmaterial zum Kopieren ins Kopierwerk gebracht;

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ