Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

lächeln, Vb.

lächeln /Vb./
Freude äußern, wobei das Gesicht zu einer heiteren Miene verzogen wird, ein wenig und lautlos lachen: sie war zufrieden und lächelte; freundlich, heiter, glücklich, zärtlich, zaghaft, mitleidig, dankbar, nachsichtig, gütig l.; er lächelte wohlgefällig, höflich, verbindlich, vielsagend, verschmitzt, geheimnisvoll; sie lächelte unter Tränen; über jmdn., etw. l.; ein feines, unmerkliches, einfältiges, triumphierendes, verführerisches, schelmisches Lächeln; ein Lächeln unterdrücken; ein Lächeln spielte um ihren Mund; ein Lächeln der Freude; der Anflug eines Lächelns; sie sagte lächelnd, mit lächelndem Mund, daß …; jmdn. lächelnd ansehen; sie schüttelte lächelnd den Kopf; /ein Lächeln aus einem anderen Gefühl als dem der Freude annehmen/ bitter, traurig, schmerzlich, verächtlich l.; geh. veraltend jmdm. l.: Ja, weil du bekanntlich hübsch und schön bist, sagte der andere. Darum lächeln sie dir … Th. Mann 3,540 (Joseph) ; /übertr./ jmdm. lächelt das Glück (jmd. hat Glück)

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Zitationshilfe
„lächeln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/lächeln>, abgerufen am 24.09.2020.

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